VUT 05.08.2015Autor_in: Verena Blättermann

Die Sessions der VUT Indie Days stehen fest!

Hier findet Ihr Informationen zu unseren Sessions, die am 24. und 25. September 2015 im Rahmen des Konferenzprogramms des Reeperbahn Festivals stattfinden.

User Generated Content & Derivative Works - The Best Opportunity To Grow The Music Business?

24.09.2015, 10:00 Uhr @ Suite 616 (Arcotel Onyx), Reeperbahn 1, 20359 Hamburg

Moderator: Tom Silverman, Tommy Boy

Panelists:

- Gavin Burke, Founder, GeoTrackIdentifier GmbH

- Ronny Krieger, Director of Content, Native Instruments

- Lena Obara, Owner; Music Supervisor, La Chunga music publishing GmbH, MUTE SONG International Ltd.

- Timo Reiche, Head of Movie/TV & Social Media, Kontor New Media GmbH

- David Balfour, Head Of Content Distribution, finetunes

Currently, just a small fraction of the user generated content worldwide is monetarized, although it is a substantial source of income for labels and publishers.
YouTube´s income is mainly generated by user generated content. Derivative works already make up more than 50% of the publishing income.
Labels and publishers have generated hundreds of millions of EUR for the use of samples during the past 35 years, although just a small part of the sued samples were cleared.
Native Instruments introduced the new Stems format recently , which will be an additional catalyst for producing and spreading user generated content in the form of DJ Mixes and so called mash-ups.

How will the music industry deal with this unstoppable phenomenon? How can the current problems of track detection and precise specifications be solved? Which possibilities are available to participate in this significant growth sector of the music industry?
What role do the market leaders for user generated content , YouTube and Souncloud , play ? On which new innovations do they work to take up the challenge for the next years?

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Why We Need More Women In Music

24.09.2015, 11:30 Uhr, Alte Liebe, Spielbudenplatz 21-22, 20359 Hamburg

Moderation: Julia Korbik, journalist & author

Panelist_innen:

- Electric Indigo, DJ, Musician & Composer, Founder of female:pressure

- Nathalie Percillier, Directress, Board Member of Pro Quote-Regie

- Ineke Daans, Live Strategy Manager & [PIAS] Nites Coordinator

- Robert Franken, Chief Digital Officer, Luna media GmbH

Der Anteil der Frauen im Bereich Labels und Musikverlage liegt bei knapp 43 Prozent in Deutschland , betrachtet man jedoch die Anzahl der Frauen in Führungspositionen so ist die Zahl deutlich geringer. Es braucht mehr Frauen, ruft die Branche, aber bisher hat sich wenig geändert. Braucht es vielleicht eine vergleichbare Bewegung wie in den Bereichen Film, Theater und Journalismus, die eine Quote fordert? Oder hat das die Musikwirtschaft nicht nötig? Künstler_innen dagegen sprechen offen von ihren Erfahrungen als Frau im Musikbusiness, wie bspw. Lauren Mayberry (Chvrches) oder Claire Boucher (Grimes). Das Panel beleuchtet unterschiedliche Perspektiven und zeigt, warum wir dringend diese Diskussion führen müssen.

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Wo bleibt der Künstler_innen Stimme? Brauchen wir mehr Taylor Swifts zur Werterhaltung der Musik?

24.09.2015, 13:45 Uhr, Salon Schmidt/ Schmidt Theater, Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg

Moderator: Oke Göttlich, Gründer und Geschäftsführer von finetunes und VUT-Vorstandsmitglied

Panelist_innen u.a.:

- Stephan Rath, Manager bei Buback Tonträger und Schlagzeuger der Goldenen Zitronen

- Sookee, Rapperin beim Label Springstoff

- Thees Uhlmann, Musiker und Autor (u.a. Tomte)

PR-Coup oder ernstgemeintes Aufbegehren? Taylor Swift gilt als derzeitiges Role-Model wenn es um die Werterhaltung von Musik und der deutlichen Stimme in der Streamingdiskussion geht. Müssen Künstler_innen jetzt auch noch den Job der Musikindustrie übernehmen, damit ein Konzern wie Apple sagt: "We hear you Taylor and indie artists"? Sind sich Musiker_innen ihrer Macht also bewusst oder müssen sie diese deutlicher zum Ausdruck bringen? Sind deutsche Musiker_innen in einer Welt globaler Majorfirmen überhaupt in der Lage, eine hörbare Stimme zu erzeugen? Eine Diskussion mit Manager_innen und Musiker_innen über Geschäftsmodelle, (Zurück-)Haltung und Ärger.

Weitere Informationen zu den Teilnehmer_innen und Moderator_innen gibt es hier.

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Creating A Fair Digital Deal For Artists- Experiences From The Independent Music Sector

25.09.2015, 11:30 Uhr, Schmidt Theater (Saal), Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg

Moderator: Helienne Lindvall, The Guardian

Panelists:

- Alison Wenham, Chair / CEO, AIM/WIN

- Paul Pacifico, President/ CEO, International Artist Organisation / Featured Artist Coalition

- Désirée Vach, Founder & Owner, Snowhite Records, INgrooves Music Group

- Mark Williamson, Global Head of Artist Services, Spotify

The recent months have seen the digital music market in an uproar. While many artists started to talk about the little money they receive for a lot of streams and everyone started discussing the transparency and fairness of the deals between streaming services and labels and between labels and their artists, it was Apple’s announcement of a 3-month trial period for their new streaming service that was supposed to leave artists and labels unpaid, which sparked a new level of discussion about fairness in times of music streaming. It was the independent labels who spoke out the loudest against the planned free trial’s deal conditions. To fight for fairness is nothing new for the independents. In 2014, independent music associations around the world launched the initiative „Fair Digital Deals Declaration“. The initiative proved many independent music companies' commitment to reaching a fair and transparent deal with their artists, sharing digital revenues accordingly. So what is a fair deal for artists? How do labels share digital revenues with their artists and what does this relationship look like? Are the current deals the streaming platforms offer rights holders feasible?

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Kuck auf mein Business

25.09.2015, 14:00 Uhr, Schmidt Theater (Saal), Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg

Die Hip-Hop-Kultur ist seit ihrer Geburt eine Technik zur Selbstermächtigung. Dazu gehört nicht nur die Überhöhung des Selbst, sondern auch alles, was man als Selbstvermarktung bezeichnen kann. Es trainiert einen im Sinne der DIY Maxime. Dazu gehört natürlich auch der wirtschaftliche Erfolg. Welche Techniken und Ideen machen sich Rapper und Rap Labels zu Nutze, um erfolgreich zu sein? Wie schaffte es Rap Musik in den letzten Jahren eine solche Chart und Live Booking Dominanz zu erreichen?

Moderator: Falk Schacht, Journalist

Panelist_innen u.a.:

- Fritz Krings, Gründer und Inhaber von Peripherique und VUT-Vorstandsmitglied

- KC Rebell, Rapper

- Kristof Jansen, Labelmanager und A&R Deutschrap bei Groove Attack

Weitere Informationen zu den Teilnehmer_innen und Moderator_innen gibt es hier.

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Alles nur gekauft? Über die fehlende Vielfalt im Radio

25.09.2015, 16:00 Uhr, Board Room (Arcotel Onyx Lobby), Reeperbahn 1, 20359 Hamburg

Moderation: Nina Sonnenberg, 3Sat/ FM4

Sessionteilnehmer_innen:

- Thorsten Schäfer-Gümbel, stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender und Landes- und Fraktionsvorsitzender der hessischen SPD

- Christof Ellinghaus, Gründer und Inhaber von City Slang und Vorstandsvorsitzender des VUT

- Monika Eigensperger, Senderchefin von FM4

- Torsten Engel, Programmleitung NDR 2

Nur drei Titel der TOP 100 Airplay-Charts 2014 waren von unabhängigen Musikunternehmen veröffentlicht worden, damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf den hinteren Plätzen. Ähnlich ist die Situation beim Anteil an Musik von aufstrebenden Künstler_innen im Radio. Doch woran liegt das? Das Panel beschäftigt sich nicht nur mit den Gründen für den Status Quo, sondern auch damit wie gerade der Kultur- und Bildungsauftrag, dem öffentlich-rechtliche Sender verpflichtet sind, umgesetzt werden kann. Musikalische Vielfalt ist nämlich nur bei wenigen Sendern zu finden. Radiomacher_innen, Labelbetreiber_innen und Politiker_innen sprechen über die Herausforderungen: Wie erreichen wir mehr Vielfalt im Radio? Wie bleibt das Radioprogramm für Jugendliche, für die das Radio immer noch der Anlaufpunkt Nummer 1 für Musik und das Entdecken neuer Künstler_innen ist, relevant?

Weitere Informationen zu den Teilnehmer_innen und Moderator_innen gibt es hier.

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Fremd im eigenen Land

25.09.2015, 16:15 Uhr, Alte Liebe, Spielbudenplatz 21-22, 20359 Hamburg

Moderator: Falk Schacht, Journalist

Panelist_innen u.a.:

- Omid Nouripour, MdB, Bündnis 90/ Die Grünen

- Chefket, Rapper

- Alpa Gun, Rapper

Hip-Hop ist das Nummer 1 Thema bei Jugendlichen. Sowohl bei "Bio-Deutschen" als auch bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Können Hip-Hop und Rap damit einen Beitrag zur Integration leisten? Oder verstärkt z.B. Gangsta Rap das negative Stereotyp vom kriminellen Ausländer? Welche integrative Leistung hat Rapmusik in den letzten 20 Jahren erbracht? Der Versuch einer Analyse mit Akteur_innen.

Weitere Informationen zu den Teilnehmer_innen und Moderator_innen gibt es hier.

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Das Programm findet Ihr hier zum Download (letzte Aktualisierung 07.09.2015).

Tags: Musikbranche,Indie Days,Pressemitteilungen

Kategorie: VUT

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Pressematerial der Speaker_innen zum Download. Bitte nur mit Angabe der im Dateinamen vermerkten Fotograf_innen verwenden.

Pressekontakt:

Verena Blättermann

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und politische Kommunikation

Tel: 030 53 06 58 59

Mail: blaettermann(at)vut(dot)de

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