Presse 17.05.2017

Was ist ein Sharehoster?

Die Nutzer_innen eines Sharehosting-Dienstes können zumeist beliebige Dateien hochladen. Diese Dateien werden dann auf den eigenen oder gemieteten Servern des Dienstes gespeichert. Sobald der Upload-Prozess abgeschlossen ist, teilt der Sharehoster den Nutzer_innen automatisch einen elektronischen Verweis (Download-Link) zu und teilt diesen den Nutzer_innen mit. Mit diesem Download-Link kann die abgelegte Datei über den Internetbrowser der Nutzer_innen aufgerufen und auf den Rechner heruntergeladen
werden.

Da es meistens kein Inhaltsverzeichnis aller gespeicherter Dateien gibt, können Nutzer_innen die Download-Links in sogenannte Linksammlungen, auch Linkressourcen genannt, einstellen. Diese Linksammlungsseiten werden von Dritten angeboten und enthalten Informationen zum Inhalt der auf dem Sharehosting-Dienst abgespeicherten Dateien.

Innerhalb dieser Linksammlungen können Internetnutzer_innen gezielt nach bestimmten, sie interessierenden Dateien suchen. Über die Download-Links im Suchergebnis erhalten Nutzer_innen dann – zum Teil unter Zwischenschaltung eines sogenannten Linkcrypters – Zugriff auf die abgespeicherten Dateien. Einnahmen erzielt der Sharehoster indem er die Downloadgeschwindigkeit drosselt und lediglich Nutzer_innen, die eine monatliche Vergütung bezahlen, die volle Downloadgeschwindigkeit und Zugang verschafft. Uploader_innen werden zumeist durch Rabatte und Rückvergütungen zu Uploads motiviert.

Tags: Musikbranche,Haftung,Urheberrecht

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