VERBAND UNABHÄNGIGER MUSIKUNTERNEHMER*INNEN E.V.
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Music Industry Women11.09.2019 Autor*in: Laureen Kornemann

Die Mentor_innen des 3. VUT-Music Industry Women Mentoringprogramms

Wir freuen uns, dass wir für die dritte Runde des VUT-Music Industry Women Mentoringprogramms tolle Mentor_innen gewinnen konnten. Hier erfahrt ihr mehr über sie:


Alexandra Lindblad

Alex Lindblad betreibt die Neptune Music Agency, eine international tätige Booking-Agentur. Sie ist eine von Europas langjährigsten und produktivsten unabhängige Bookinangentin und arbeitet seit 1998 mit Künstler_innen elektronischer Musik weltweit zusammen. Die Neptune Music Agency beinhaltet Kund_innen wie Prins Thomas, Henrik Schwarz, Maceo Plex und Konstantin Sibold und viele mehr.

In den letzten 20 Jahren hat sie die Karriere von über 100 etablierten Acts im Bereich der elektronischen Musik begleitet. Neptune ist eine Full-Service-Bookingagentur, die sich um viele Aufgaben kümmert, die normalerweise ein Künstlermanagement abdecken würde, so dass die Agent_innen eine sehr enge Beziehung zu den Acts haben, die sie vertreten.

Alex war zudem vier Jahre (1999-2003) musikalische Leiterin des Robert Johnson Clubs in Offenbach und arbeitete im gleichen Zeitraum bei Freebase Records in Frankfurt, da sie selbst leidenschaftliche Musikliebhaberin und Plattensammlerin ist. Die gebürtige Frankfurterin studierte Film-/Theater- und Medienwissenschaften und Betriebswirtschaft und ist seit 2003 in Berlin tätig. Alex ist verheiratet mit Klas Lindblad, Produzent und Mixing-/Mastering-Engineer und Mutter von zwei Jungen, 9 und 15 Jahren.

3 Fragen an Alexandra

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil...
ich gerne mein Wissen mit anderen Menschen teile und ich mich für jede starke Frau in unserem Business freue, wenn sie erfolgreich ist. Gerne bin ich Rolemodel, auch was das Vereinbarkeitsanstreben von Famiie und Beruf angeht.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Ein furchloses Vertrauen auf ihren Instinkt.

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan in...
der vollen Transparenzmöglichkeit aufstrebender Künstler_innen.

Houwaida Goulli

Houwaida Goulli aka houaïda ist eine Produzentin, Komponistin, Performerin und Diplomphysikerin. Sie arbeitet interdisziplinär und intensivst an der Kaputtmachung von rigiden Strukturen in Klang und Musik und träumt vom "poétique de la relation" im "hybridsonicspace". Sie lebt in Berlin und arbeitet international.

Neben ihren Soloauftritten und ihrer Tätigkeit im TALKING STRAIGHT Performancekollektiv, wirkt sie regelmäßig als Komponistin in Produktionen der norwegischen Tänzerin und Choreographin Ella Fiskum, mit der sie international tourt. houaïda ist Livemusikerin der Berliner Band Allie und Mitglied des Holly Herndon Ensembles. Sie kuratierte die Musikreihe HOME_A TRANSONIC JOURNEY, eine Serie über postkoloniale Strukturen in modernem Sound und Musik im Studio Я des Maxim Gorki Theaters. Sie ist seit 2014 als freie Produktmanagerin und Künstler_Innen Beraterin beim Berliner Musikvertrieb recordJet tätig.

3 Fragen an Houwaida

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil...
ich nicht an eine heteronormative Welt glaube und Verfechterin von Diversität bin. Nur durch unsere Unterschiede schaffen wir Entwicklung und Zugänge für Alle.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Fuck fame and use your privilege!

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan in...
"Sonic Delinking", der Dekolonialisierung westlicher Hörgewohnheiten.

Jovanka v. Wilsdorf


Foto: Simone Heydorn

Jovanka v. Wilsdorf ist Artist Profiler und Songwriter bei BMG Rights Management. Mit ihrer Band QUARKS tourte sie Europa und veröffentlichte fünf Alben auf Sony Music und Monika Enterprise. Jovanka ist Buchautorin, Werbetexterin (ua. Adidas, Edeka) und arbeitet als Artist Coach und production consultant mit Major Labels wie Universal sowie für den Music Pool Berlin und das Musicboard. Als Speakerin zu den Themen "creative writing", "Artist career mapping" und "artificial intelligence & creativity" ist sie seit 2017 bundesweit unterwegs und wurde 2019 zum Speaker von WeAreEurope ernannt.

3 Fragen an Jovanka

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil…
... es wichtig ist das wir uns gegenseitig zu unterstützen. Wir alle müssen unsere EIGENEN Fehler machen und Erfolge einnageln. Wir können aber von einander lernen, uns inspirieren und dadurch locker ein paar Abkürzungen nehmen.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Eigenverantwortung rocks – Teamwork rules – Und in jeder Veränderung steckt mindestens eine große Chance.

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan im...
... digitalen Wandel des ganzen Business und der Auflösung bisheriger Strukturen und Prozesse.

Katja Lucker


Foto: Johanna Ruebel

Die in Norddeutschland geborene Katja Lucker begann ihre Karriere 1990 in Berlin als Schauspielerin, bevor sie sich erfolgreich als Kulturmanagerin selbständig machte. Zu ihrem Portfolio gehören u.a. das Kesselhaus in der Kulturbrauerei, der Karneval der Kulturen sowie Arbeiten am Haus der Berliner Festspiele, u.a. mit Karlheinz Stockhausen. Von 2007 bis 2012 arbeitete sie als Projektleiterin Kreativwirtschaft für die RUHR.2010. Daneben engagierte sich Katja Lucker in diversen Berliner Musiknetzwerken und war Mitglied verschiedener Jurys der Berliner Musikförderung.

2012 wurde Katja Lucker von Klaus Wowereit als damaliger Regierender Bürgermeister von Berlin berufen das Musicboard aufzubauen, um neue Impulse für die Berliner Popmusikszene zu setzen. Seit 2015 firmiert das Musicboard als landeseigene Musicboard Berlin GmbH mit Katja Lucker als Geschäftsführerin. Das Musicboard ist zudem seit 2015 für die Organisation des Pop-Kultur Festivals verantwortlich und richtet seit 2018 die Fête de la Musique in Berlin aus.

3 Fragen an Katja

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil...
... ich es wichtig und sinnvoll finde, Wissen und Erfahrung auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Überleg dir nicht nur was du machst, sondern auch wieso du etwas machst. Dinge, die aus klaren Überzeugungen entstehen, haben meist eine viel größere Schlagkraft – und die Musikszene braucht Menschen mit Haltung, die Lust haben etwas zu verändern.

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan in...
... darin, den künstlerischen und gesellschaftlichen Wert von Musik und den Künstler_innen die sie erschaffen hoch zu halten. Und darauf zu vertrauen, dass künstlerische Qualität und gute Inhalte auch von den Menschen gehört werden wollen.

Melissa Perales


Foto: Elvis Perales

Melissa Perales kam in den 90er Jahren aus Chicago nach Berlin. Seitdem hat sie ein internationales Filmfestival organisiert, ein Restaurant betrieben und unter dem Alias "M:Soundtrack" Konzerte und Film-Screenings veranstaltet und das Torstrassenfestival kuratiert und organisiert. Melissa arbeitet mit der all2gethernow als Vorstand, einer Plattform für neue Strategien in der Musikwirtschaft und deren kultureller Landschaft.

Melissas Passion sind Soundtracks, daher war die Gründung der Musikberatungsfirma Supertape Berlin ein naheliegender Schritt. Melissa hatte die grundlegende Idee zum Music Pool Berlin, das Projekt mit entwickelt und ist Beraterin. Music Pool Berlin ist die zentrale Anlaufstelle für Musikschaffende in Berlin. Seit 2017 ist sie beschäftigt als Aktivistin und Veranstalterin für Events, Konferenzen und Festivals für Frauen, trans und non binary Künstler_innen in der Musik. 2019 ist sie Sprecherin der neu gegründeten Organisation musicBwomen geworden. Abgesehen voll all dem ist Melissa eine Hobbyköchin und die Supermom von zwei Söhnen – 5 und 18 Jahre alt.

3 Fragen an Melissa

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non- binary Menschen, weil...
... ich glaube sehr daran wie wichtig Mentorinnen für dein Leben werden können. Und ich finde die nächste Generation soll wirklich weiter kommen (als wir!) und sich aber auch verantwortlich fühlen für die kommende Generation. Ich will als Mentorin, Frau und als person of color zeigen, dass wir hierher gehören, dass wir andere Frauen, trans und non- binary Menschen mitbringen müssen und zeigen wie wichtig Repräsentation für uns alle ist, wenn wir weiter kommen wollen.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Follow your instincts and take the space you feel that you deserve. Join groups that you find sounding boards inside and who support and share rather than breaking it all down to competition

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich in...
... momentan persönlich darin, sich neue Modelle auszudenken – im Sinne von Finanzierung und Sicherheit unserer Branche.

Michelle Leonard

Michelle Leonard ist eine Sängerin, Künstlerentwicklerin, Dozentin, Songwriterin und Publisherin mit Sitz in Berlin, Deutschland. Sie ist seit ihrem 16. Lebensjahr in der Musikindustrie tätig und hat mit und für viele Künstler_innen geschrieben und zusammen gearbeitet, wie Aurora, Nico Santos, Michael Leonardi, Robin Schulz, Sarah Connor, Tarja Turunen, Generations, Darryl Jones, Alice Merton – um nur einige zu nennen. Viele ihrer mitgeschriebenen Songs wurden in der Werbung, internationalen Serien und Filmen genutzt. Seit 2005 ist Michelle Dozentin an der Popakademie (University of Popular Music and Music Business), dem Columbia College Chicago und an der SRH Hochschule der Populären Künste in Deutschland für Songwriting. Sie war Referentin in verschiedenen Panels und hat viele Workshops weltweit gehalten. Michelle ist vollwertiges GEMA-Mitglied und eine der aktuellen Jurorinnen der Initiative Musik. Im Jahr 2011 gründete Michelle den Co-Verlag "DOLSIRA" mit Universal Music Publishing Germany (sie unterschrieb Berliner Künstler wie Elif, Alina), 2018 folgte die Edition "EERA" in Zusammenarbeit mit BMG Rights Management (wo sie Morten Aamodt aka Dillistone, Venior, unterschrieb, BMG ist auch Michelles Herausgeber). Im Jahr 2015 startete sie ihr eigenes Künstlerprojekt "Solamay", das mit Platin ausgezeichnet wurde.

3 Fragen an Michelle

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil…
... als ich meine erste Edition bei Universal Music Publishing gegründet habe (2010) ging es mir darum, vor allem Frauen zu unterstützen. Ich hatte unter anderem Elif, Alina, Betty Dittrich gesigned, die sich alle etabliert haben.  Es hat sich in den Jahren einiges getan, was ich super finde... Es gibt noch einiges zu tun.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Be fearless.

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan in...
... fixing the Value Gap, faire Vergütung für Songwriter, Blockchain im royalty / copyright payment system.

Nicky Böhm


Foto: Willi Boehm

Nicky hat ihre Karriere bei einer Filmproduktionsfirma in London angefangen. Ihre Liebe zur elektronischen Musik hat sie 2007 nach Berlin gebracht, wo sie für die Independent Labels Kitty-Yo, !K7 und BPitch Control gearbeitet hat. Seit 2014 betreut sie europäische Labels und Vertriebspartner beim Online-Musikdienst Beatport.

3 Fragen an Nicky

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil...
... ich geniesse es sehr, mich mit Leuten auszutauschen und zu connecten – Musik bringt Menschen zusammen!

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Scheue dich nicht, Fragen zu stellen und hör auf dein Bauchgefühl. Die Branche ist klein, man trifft sich immer zweimal!

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan in...
... ein vielfältiges, gleichgestelltes und inkludierendes Arbeitsumfeld quer durch alle Bereiche und Ebenen der Industrie zu schaffen. You can't be what you can't see.

Sara Torchani


Foto: Shannon Wrepin

Sara Torchani arbeitet seit mehr als zehn Jahren an der Schnittstelle von Kreativität und Business. Mit dem Red Bull Studio etablierte sie einen der wichtigen Orte für künstlerischen Austausch in Berlin.
Als Artist Relationship Managerin für Apple Music agierte sie als Bindeglied zur kreativen Community. Sie kennt Brand und lebt Musik. Vor allem aber versteht sie sich als Brückenbauerin. Die Berlinerin mit tunesischen Roots war immer schon daran interessiert, wie Menschen zusammenkommen und miteinander in einen Dialog treten – ungeachtet ihres kulturellen Hintergrunds, ihrer Tätigkeit, ihres Genres. Dieses Interesse verfolgt sie als unabhängige Beraterin für Künstler_innen, Labels und Marken in Berlin.

3 Fragen an Sara

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil...
... ich gerne junge Frauen beim Schritt in die Welt der Musikindustrie mit meinen Erfahrungen unterstützen würde. Ich selbst habe damals eher zufällig und aus Leidenschaft heraus in die Musikbranche gefunden und habe vieles durch "learning by doing" herausgefunden. Entsprechend finde ich es nur auch spannend zu sehen, was sowohl die Antriebe und Visionen als auch die Ängste der Mentees an dieser Stelle sind.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Es gibt nichts, wovor man Angst haben muss und was man nicht mindestens einmal probiert haben sollte. Zu erkennen worin man vielleicht nicht sehr gut ist, ist mindestens genauso wichtig, wie zu wissen was seine Stärken sind.

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan in...
... dem Wandel durch die Digitalisierung. Erfolg definiert sich nicht nur noch an der Anzahl goldener Schallplatten. Kreativität gewinnt immer mehr an Bedeutung um sich abzugrenzen. Labels definieren sich neu. Streaming gibt der Industrie ein Wachstum. In Momenten des Umschwungs gibt es bekanntlich auch viele Chancen. Insbesondere für diejenigen, die mitziehen und auch neue Wege definieren!

Steffi Thomas


Foto: Max Zerrahn

Geboren bin ich im Ruhrgebiet (Essen). Nach einer Ausbildung zur Verlagskauffrau habe ich in Siegen Medienplanung, -Entwicklung und -Beratung studiert und 2006 als Diplom Medienwirtin abgeschlossen. In den darauffolgenden 11 Jahren habe ich bei Universal Music den digitalen Wandel als Key Account und Marketing Managerin im Digital Sales Team maßgeblich mitgestaltet und habe mir insbesondere im Bereich Streaming ein Expertenwissen aufbauen können. Zuletzt war ich bei Universal Music als Key Account Manager für Spotify verantwortlich (2012-2017).

Nach einem Sabbatical habe ich dann im November 2018 die Seiten gewechselt und eine Elternzeitvertretung im Artist und Label Marketing Team bei Spotify übernommen. Seit März 2019 bin ich als Senior Project Manager Marketing & Digital bei Domino Recording Deutschland tätig.

3 Fragen an Steffi

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil...
... ich die Initiative super finde und diese gern mit meinem Wissen und langjährigen Erfahrungen in der Musikindustrie unterstützen möchte.
... ich sehr an dem Austausch mit den Mentees interessiert bin, die einen ganz frischen Blick auf die heutige Industrie mitbringen und von denen ich sicherlich auch noch viel lernen kann.
... ich es wichtig finde, über den eignen Tellerrand zu schauen und sich mit Gleichgesinnten auch außerhalb eines spezifischen Business-Kontexts auszutauschen.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Bleibt euch selbst und euren Werten treu. Seid kreativ und mutig. Lasst euch nicht verunsichern oder verrückt machen und erinnert euch immer daran, was eure ursprüngliche Intention bei der Berufswahl war.

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan in...
... die größte Herausforderung sehe ich in der zunehmenden Komplexität. Durch die digitale Transformation befinden sich Strukturen, Prozesse sowie Vermarktungsmöglichkeiten im stetigen Wandel. Zudem haben wir es aufgrund der vereinfachten Distribution jede Woche mit einer Flut von neuen Veröffentlichung zu tun. Wie verschafft man sich da Gehör und wie baut man sich langfristig eine Fanbase auf, ohne dabei an Qualität und Authentizität zu verlieren?

Steinunn Arnardóttir


Foto: Leopold Kristjansson

Steinunn ist seit 10 Jahren für Native Instruments tätig und leitet Teams von bis zu 50 Ingenieur_innen im Bereich Plattform und Data. Früher war sie DSP Entwicklerin im Native Instruments Forschungsteam, wo sie Audioeffekte gebaut hat. Beispiele hierfür sind Reverbs, Kompressoren und Filter für Maschine, Traktor, Kontakt, GuitarRig und andere Native Instruments Produkte. Sie hat einen B.Sc. in Computer und Elektronik Ingenieurwissenschaft der Universität von Island sowie einen M.A in Music, Science & Technology und M.Sc in Elektronik Ingenieurwissenschaft, beide von der Stanford University in Kalifornien.

3 Fragen an Steinunn

Ich bin Mentorin beim Music Industry Women Mentoringprogramm für Frauen, trans und non-binary Menschen, weil...
... ich verspüre unendliche Dankbarkeit gegenüber meinen eigenen Mentorinnen und Vorbilder, die mich begeistert haben als ich Kind war, mein Studium so zu absolvieren und meine verschiedenen Jobs anzugehen. Starke Vorbilder zu haben, hat meine Träume vergrößert. Ich möchte deswegen gerne meine Kenntnisse weitergeben und freue mich auch auf alles, was ich wiederum lernen kann von meiner Mentee.

Dem Nachwuchs der Branche möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben:
Be thirsty learners and stay open minded!

Die größte Herausforderung und die größte Chance für die Musikwirtschaft sehe ich momentan in...
... Technologie ändert sich unglaublich schnell und das hat natürlich auch einen klares Einfluss auf die Musikindustrie – wie wir Musik produzieren, verteilen und konsumieren. Da gibt es viele Chancen für Innovation und ständig bedarf die Grenzen zu verschieben.


Tags: Music Industry Women,

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