WARM

WARM stellt Daten zum Radio-Airplay weltweit bereit – in Echtzeit. Der Service erfasst GEMA-relevante Radiosender, Internetradios, Community-, Kultur- und Lokalsender…

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VUT Akademie: Schluss mit der unfreiwilligen "Datenspende" für KI – Wie schütze ich meine Inhalte vor unlizenzierter Nutzung? Aktuelle Empfehlungen zur Vorbehaltserklärungen und "Data Poisoning"

Aufzeichnung des Online-Seminars vom 8. Mai 2024 mit Dr. Kerstin Bäcker (Lausen Rechtsanwälte) In immer mehr Bucheinbänden erscheint der Hinweis…

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connactz

connactz ist eine App (Browser, iOS & Android) für die Auftrittsverwaltung und Terminkoordination von Bands und Musiker*innen. Verfügbarkeiten checken, Angebote…

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Demokratie wählen. JETZT!

AI Act, DSM-Richtlinie zum Urheberrecht, Late Payment Act, Digital Services und Digital Markets Act – Europäische Politik gestaltet wesentlich und im zunehmenden Maß die Rahmenbedingungen für unabhängige Musikunternehmer*innen. Die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments ist damit ein entscheidender Faktor für die Wirtschafts- und Digitalpolitik der kommenden Jahre. Für die Belange kleiner und mittelständischer Unternehmen, für die Kreativwirtschaft sowie für die Kulturpolitik der Europäischen Union ist die anstehende Wahl richtungsweisend. Wird das kommende Parlament stark genug sein, jene Weichen zu stellen, um multinationale Konzerne stärker in ihre gesellschaftliche Verantwortung zu nehmen und gleichzeitig faire Marktchancen für die klein- und mittelständisch organisierte Kultur- und Kreativwirtschaft voranzubringen?

Die wichtigste Herausforderung ist, Europas bunte Kulturvielfalt zu erhalten, ohne in nationale Eintönigkeit zurückzufallen. Vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf Menschen sowie auf unsere demokratischen Grundwerte wie die Menschenwürde, Freiheit und Toleranz geht von der Europawahl sowie den anstehenden Landtagswahlen ein Signal aus. Der VUT unterstützt deshalb die Aktionen "Demokratie wählen. JETZT" und "STIMMT für Vielfalt, Demokratie und Toleranz". Denn für uns ist klar: Wir treten rassistischen, sexistischen, fremdenfeindlichen und anderen diskriminierenden und Menschen verachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen.

Am Sonntag, den 9. Juni 2024 wählen wir zum inzwischen zehnten Mal die Mitglieder des Europäischen Parlaments auf fünf Jahre. Die letzten Monate und aktuelle Umfragen deuten an, dass sich das Ergebnis in Deutschland deutlich vom Ausgang der Wahl 2019 unterscheiden könnte: Einerseits sind in den vergangenen Jahren neue Parteien hinzugekommen, etwa das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Es treten insgesamt 35 Parteien und sonstige politische Vereinigungen an und es bewerben sich 1.413 Kandidat*innen – darunter 486 Frauen. Andererseits wurde erstmals das Wahlalter von 18 auf 16 Jahre abgesenkt.

Das neu zu wählende Europäische Parlament wird 720 Abgeordnete umfassen. Deutschland stellt mit 96 zugewiesenen Parlamentssitzen verhältnismäßig die meisten Abgeordneten, danach folgen Frankreich mit 81 und Italien mit 76 Sitzen. Den kleinsten Ländern Zypern, Luxemburg und Malta stellen jeweils 6 Sitze zu.

Derzeit steht auch ein Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung. Für unabhängige Musikunternehmer*innen sind insbesondere die Positionen der acht umfragestärksten Parteien auf die Frage 28 zum Urheberschutz interessant: "Urheberrechtlich geschützte Werke (z.B. Fotos, Musik, Literatur) sollen in der EU für nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos verwendet werden dürfen."

Die Kurzbegründungen der Einschätzungen finden sich im Wahl-O-Mat.

 

Die Volltexte ausgewählter Wahlprogramme zum Nachlesen findet ihr hier:

 

Weitere Informationen:

VUT Regionalgruppen

Die VUT Regionalgruppen sind Zusammenschlüsse von VUT-Mitgliedern zur besonderen Förderung der Vereinsziele in ihrem Bundesland oder ihrer Region. Sie kümmern sich um Netzwerkarbeit und Interessenvertretung vor Ort. Sie veranstalten Workshops, Stammtische, sind auf regionalen Branchenevents vertreten, veranstalten Showcases oder Festivals, treffen Politiker*innen und engagieren sich in regionalen Gremien.

Um die aktuellen Aktivitäten der einzelnen Regionalgruppen zu sehen, wählt hier die entsprechende Gruppe aus.

Ehrenamtliche Regionalräte, die zweijährlich neu gewählt werden, vertreten die Gruppen. Wer aktuell in den Regionalräten aktiv ist und wie ihr diese Personen erreicht, findet ihr im Folgenden.

 

VUT Ost

Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg

Kontakt: ost@vut.de 

Regionalratssprecher: Tobias Herder (Filter Music Group)

Regionalrat:

 

VUT Mitte

Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

n.n.

 

VUT West

Nordrhein-Westfalen

Regionalratssprecher: Arnd Sünner (Make Music)

Regionalrat:

 

VUT Süd

Bayern, Baden-Württemberg

Regionalratssprecher: Xaver Himpsl (himpslRECORDS)

Regionalrat:

 

VUT Nord

Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern

Regionalratssprecherin: Lisa Scholl (Kontor New Media)

Regionalrat:

LIV – Dokumente & Protokolle

Hier findet ihr Dokumente zu den Treffen der Fachgruppe Labels im VUT (LIV) zum Download: Protokolle 21.09.2023 (im Rahmen des…

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A2IM Indie Week – Partnertickets

Die A2IM Indie Week ist eine dreitägige internationale Konferenz und Networking-Veranstaltung, die vom 10. bis 13. Juni 2024 in New…

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Neu im VUT-Team: Karen Laube

Seit April ist Karen Laube in der VUT-Geschäftsstelle für EMIL – Deutscher Preis für Schallplattenfachgeschäfte zuständig. Hier erfahrt ihr mehr über sie:

Erzähl doch mal, wie dich dein bisheriger Weg zum VUT geführt hat!

Der Weg zum VUT führte über zahlreiche Stationen-angefangen mit einem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig über die ersten selbstorganisierten Veranstaltungen hin zum Booking und der Organisation von größeren Festivals, um nur einige Stationen zu nennen.
Ich mag es, die Dinge anzugehen, Ideen zu entwickeln und zu realisieren und dass wenn möglich zusammen im Team – mit diesen Eigenschaften finde ich mich im VUT wirklich gut wieder.

Was fasziniert dich an der Musikbranche?

Ich bin immer wieder begeistert, wenn das mitunter sensible Zusammenspiel von Künstler*innen, den Menschen hinter den Kulissen und einem Publikum in einer unvergesslichen Live-Show aufgeht. Das sind dann die Momente, in denen das ganze stressige Davor und Danach vergessen ist und mir klar wird, warum ich das Ganze mache.

Auf was freust du dich besonders beim VUT?

Es steht für mich die Organisation des Emil 2024-Deutscher Preis für Schallplattenfachgeschäfte an, der im Dezember 2024 vom VUT in Kooperation mit BKM verliehen wird. Wir haben das Ziel, mit diesem Preis viele Schallplattenläden zu erreichen und zu einer Teilnahme zu bewegen, umso die Sichtbarkeit dieser Läden zu erhöhen. Ich freue mich daher sehr auf den Austausch mit den Ladeninhaber*innen und darauf, in ihrem Sinne eine gelungen Preisverleihung auf die Beine zu stellen.

Wir alle in der Geschäftsstelle verbringen auch einen Großteil unserer Freizeit mit Musik. Wie sieht das bei dir aus?

Musik ist fester Bestandteil unseres Familienalltags, der Dreijährige mag momentan Autobahn von Kraftwerk, also läuft das in Dauerschleife. Wir nutzen unterschiedliche Medien zum Musik hören, interessanterweise bevorzugen Kinder die Schallplatte was vermutlich mit dem ganzen Vorgang von Anfassen, Anschauen über Auflegen und Zuhören zusammenhängt.

Und zum Schluss: Wer sind deine Lieblingskünstler*innen und warum?

Ich habe im Laufe der Zeit unterschiedliche Künstler*innen entdeckt deren Schaffen mich in guten wie in schlechten Zeiten begleitet hat. Diese sind alle immer noch an meiner Seite, weil sie mir Zuversicht geben, mich zum Lachen oder Weinen bringen und manchmal ganz einfach nicht von dieser Welt sind. Arvo Pärt, Meredith Monk, Oneohtrix Point Never, Lingua Ignota, Kelly Moran, PJ Harvey und Nina Simone gehören dazu und mein ältester Freund Frank, der mich mit seiner Liebe zur Musik angesteckt hat und niemals aufhören wird, ab und an seine Neuentdeckungen mit mir zu teilen. Danke, Frank!

Wie ihr Karen erreichen könnt, findet ihr hier.

Bleibender Ärger beim Steuerabzug nach §50a EstG

Wen betrifft das und was ist der aktuelle Stand? Mit der Position vom 13. November 2023 mahnte der VUT einen…

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Verfahren zum Steuerabzug nach §50a EStG führen für deutsche Unternehmen zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen

Gemeinsames Positionspapier der Kreativwirtschaft

Tritt eine im Ausland ansässige Musikerin bei einem deutschen Festival eines deutschen Veranstalters oder lizensiert ein deutscher Verlag das Werk eines ausländischen Autors, dann unterliegen diese beschränkt steuerpflichtigen Einkünfte ausländischer Vergütungsgläubiger*innen dem Steuerabzugsverfahren nach §50a Einkommenssteuergesetz. Sofern Deutschland mit dem Land der Musikerin/des Autors ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, müssten diese Abzüge von über 15 Prozent nicht abgeführt werden. Doch während in vielen anderen europäischen Ländern hierfür eine Ansässigkeitsbescheinigung ausreicht, setzt Deutschland seit mehreren Jahren auf ein hoch bürokratisches Verfahren, dass seit der Einführung digitaler Bearbeitungen noch herausfordernder für die Antragsteller*innen geworden ist. Hinzukommen unzumutbare Bearbeitungszeiten der Anträge von bis zu 24 Monaten.

Für die inländischen Unternehmen bedeutet das deutsche Verfahren zum Steuerabzug einen massiven, auch innereuropäischen Wettbewerbsnachteil. Zugleich wird Kapital in Millionenhöhe gebunden, das den Unternehmen nicht zum Wirtschaften zur Verfügung steht. Laut eigenen Angaben des Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) gehen jährlich rund 40.000 Abzugsteueranmeldungen und 20.000 Entlastungsanträge ein, die offenkundig nicht zeitnah bearbeitet werden können. Dem zuständigen Bundesministerium der Finanzen (BMF) sowie dem BZSt ist die Problematik seit Monaten bekannt, in ihren Antworten verweisen sie auf technische Probleme sowie personelle Engpässe. Konkrete Ansätze für eine deutliche Beschleunigung der Antragsbearbeitung sowie Entbürokratisierung fehlen weiterhin.

In einem gemeinsamen Positionspapier "Verfahren zum Steuerabzug nach §50a EStG führen zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen" stellen die 15 unterzeichnenden Verbände und Institutionen sowohl kurz- als auch mittelfristige Lösungsvorschläge vor, um die deutsche Wirtschaft beim Verfahren zum Steuerabzug tatkräftig zu entlasten und den Wirtschaftsstandort nicht weiter zu gefährden. Sie fordern, mit pragmatischen Verfahren den Bearbeitungsstau von zehntausenden Antragsverfahren im BZSt schnellstmöglich auflösen und die Bearbeitungszeiten erheblich zu verkürzen, um somit für die Unternehmen Budgets in Millionenhöhe freizusetzen, zusätzliche Personalbedarfe im BZSt überflüssig zu machen und letztlich bürokratische Kosten auf allen beteiligten Seiten zu verringern.

Gemeinsames Positionspapier "Verfahren zum Steuerabzug nach §50a EStG führen zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen"