VERBAND UNABHÄNGIGER MUSIKUNTERNEHMER*INNEN E.V.
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Presse26.10.2021

Musikwirtschaft und Politik lichten gemeinsamen Anker

Nach Bundestags- und Berlin-Wahl luden die im Forum Musikwirtschaft kooperierenden Verbände am gestrigen Abend in Berlin die Vorstandsmitglieder ihrer Verbände und Vertreter der Politik zu einem Get-Together. Im Vorfeld der diesjährigen Most Wanted: Music-Konferenz nutzte das Forum Musikwirtschaft die Gelegenheit, ihre Gäste über ihre Arbeit zu informieren und ihnen Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch sowie mit Politikern des BKM, BMF und BMWi zu geben. Als Zeichen für die zukunftsweisende Ausrichtung der Musikwirtschaft fand das Treffen auf dem emissionsfreien Solarboot SunCat statt.

Das Get-Together diente der Vorbereitung eines Schulterschlusses aller Branchen des Wirtschaftsbereichs. Tatsächlich brachte die Einladung erstmalig die Repräsentant*innen der Verbände der wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft zusammen, die durch ihre komplexen Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind: Recorded, Musikverlage, Konzertveranstaltungswirtschaft, Musikclubs, Künstlermanagement und Instrumentenfachhandel.

Darüber hinaus bot der Abend Impulse aus der Politik von Dr. Günter Winands (Amtsleiter der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien), Wolfgang Schmidt (Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen) und Frank Fischer (Leiter Referat VIA6 Kultur- und Kreativwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie). Sie sprachen über ihre Sicht der aktuellen Herausforderungen und Chancen der Musikwirtschaft sowie ihre Erwartungen an das Forum Musikwirtschaft. Aufgrund des sehr positiven Feedbacks auf die Veranstaltung soll ein entsprechendes Treffen nun regelmäßig stattfinden und zu gegebener Zeit auch die Mitglieder der Verbände miteinander vernetzen.


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Daniel Knöll (SOMM), Patrick Oginski (IMUC), Wolfgang Schmidt (Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen), Jörg Heidemann (VUT), Dr. Florian Drücke (BVMI), Birgit Böcher (DMV), Prof. Jens Michow (BDKV), Dr. Günter Winands (Amtsleiter der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien), Sigrid Herrenbrück (BVMI), Karsten Schölermann (LIVEKOMM), Dr. Sandra Wirth (VUT), Frank Fischer (Leiter Referat VIA6 Kultur- und Kreativwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).

Foto: Christoph Mangler

Das Forum Musikwirtschaft besteht aus den sieben maßgeblichen Verbänden des Wirtschaftsbereichs. Im Einzelnen sind dies der BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), der BVMI (Bundesverband der Musikindustrie), der DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), der IMUC (Interessenverband Musikmanager & Consultants), die LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland), SOMM (Society Of Music Merchants) und der VUT (Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen). Es umfasst damit die wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft, die durch ihre komplexen Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind. Das Forum versteht sich als Diskursraum, in dem zentrale Themen der Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik und die Öffentlichkeit zu adressieren. Die Kooperation ist getragen von dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen und damit situationsabhängig die Sicht aller Branchenakteure in ihrer Gesamtheit zu reflektieren. Das Forum hat keine feste Verbandsstruktur und strebt auch nicht die Position eines Dachverbands der Branche an. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen, wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht.

Tags: Pressemitteilungen,

Kategorie: Presse,

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