Neu im VUT-Team: Karen Laube

29.04.2024

Seit April ist Karen Laube in der VUT-Geschäftsstelle für EMIL – Deutscher Preis für Schallplattenfachgeschäfte zuständig. Hier erfahrt ihr mehr über sie:

Erzähl doch mal, wie dich dein bisheriger Weg zum VUT geführt hat!

Der Weg zum VUT führte über zahlreiche Stationen-angefangen mit einem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig über die ersten selbstorganisierten Veranstaltungen hin zum Booking und der Organisation von größeren Festivals, um nur einige Stationen zu nennen.
Ich mag es, die Dinge anzugehen, Ideen zu entwickeln und zu realisieren und dass wenn möglich zusammen im Team – mit diesen Eigenschaften finde ich mich im VUT wirklich gut wieder.

Was fasziniert dich an der Musikbranche?

Ich bin immer wieder begeistert, wenn das mitunter sensible Zusammenspiel von Künstler*innen, den Menschen hinter den Kulissen und einem Publikum in einer unvergesslichen Live-Show aufgeht. Das sind dann die Momente, in denen das ganze stressige Davor und Danach vergessen ist und mir klar wird, warum ich das Ganze mache.

Auf was freust du dich besonders beim VUT?

Es steht für mich die Organisation des Emil 2024-Deutscher Preis für Schallplattenfachgeschäfte an, der im Dezember 2024 vom VUT in Kooperation mit BKM verliehen wird. Wir haben das Ziel, mit diesem Preis viele Schallplattenläden zu erreichen und zu einer Teilnahme zu bewegen, umso die Sichtbarkeit dieser Läden zu erhöhen. Ich freue mich daher sehr auf den Austausch mit den Ladeninhaber*innen und darauf, in ihrem Sinne eine gelungen Preisverleihung auf die Beine zu stellen.

Wir alle in der Geschäftsstelle verbringen auch einen Großteil unserer Freizeit mit Musik. Wie sieht das bei dir aus?

Musik ist fester Bestandteil unseres Familienalltags, der Dreijährige mag momentan Autobahn von Kraftwerk, also läuft das in Dauerschleife. Wir nutzen unterschiedliche Medien zum Musik hören, interessanterweise bevorzugen Kinder die Schallplatte was vermutlich mit dem ganzen Vorgang von Anfassen, Anschauen über Auflegen und Zuhören zusammenhängt.

Und zum Schluss: Wer sind deine Lieblingskünstler*innen und warum?

Ich habe im Laufe der Zeit unterschiedliche Künstler*innen entdeckt deren Schaffen mich in guten wie in schlechten Zeiten begleitet hat. Diese sind alle immer noch an meiner Seite, weil sie mir Zuversicht geben, mich zum Lachen oder Weinen bringen und manchmal ganz einfach nicht von dieser Welt sind. Arvo Pärt, Meredith Monk, Oneohtrix Point Never, Lingua Ignota, Kelly Moran, PJ Harvey und Nina Simone gehören dazu und mein ältester Freund Frank, der mich mit seiner Liebe zur Musik angesteckt hat und niemals aufhören wird, ab und an seine Neuentdeckungen mit mir zu teilen. Danke, Frank!

Wie ihr Karen erreichen könnt, findet ihr hier.