VERBAND UNABHÄNGIGER MUSIKUNTERNEHMER*INNEN E.V.
ACT UNITED - STAY INDEPENDENT
Musikwirtschaft23.08.2012

Studie zur digitalen Contentnutzung (DCN-Studie 2012)

erstellt für: BVMI, GVU & den Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Die Kernaussagen:
Mehr als ein Drittel aller Deutschen haben im Jahr 2011 Medieninhalte online genutzt oder heruntergeladen. Dies ist eine Steigerung um 11% gegenüber dem Vorjahr auf 22,1 Mio.
Personen.

14,8 Mio. Personen haben Medieninhalte im Jahr 2011 als Stream genutzt und 16,3 Mio.
Menschen haben Musik, E-Books, Hörbücher, Spielfilme oder TV-Serien heruntergeladen.
7,2 Mio. Menschen (44,2% der Mediendownloader) haben ausschließlich legale Download-
Angebote genutzt.
3,1 Mio. Menschen nutzen illegale Download-Quellen (19% der Mediendownloader). 23%
nutzen keine legalen Angebote, d.h. nutzen nur illegale Quellen oder Angebote im rechtlichen Graubereich.
Fast die Hälfte der Mediendownloader haben Streamripping verwendet – damit hat sich diese Nutzungsform inzwischen fest etabliert.
Für 2,5 Mio. Personen sind illegale Streaming-Portale für Filme die am häufigsten genutzte
Bezugsquelle.
Das Bewusstsein der Verbraucher dafür, welche Angebote zu den illegalen
Nutzungsmöglichkeiten zählen, steigt insgesamt deutlich an. Insbesondere die Kenntnisse über illegale Filmstreaming-Portale und P2P Netzwerke haben stark zugenommen.
97% der Bevölkerung wissen, dass das Anbieten von urheberrechtlich geschützten
Medieninhalten über Peer-to-Peer-Netze nicht zulässig ist.
Maßnahmen gegen Urheberrechtsverletzer finden zunehmend Zustimmung in der
Bevölkerung, vor allem, wenn sie sich gegen Anbieter von urheberrechtlich geschützten
Werken wenden. Die meisten Menschen halten ein Bußgeld für angemessen.
Fast drei Viertel der Bevölkerung halten einen Warnhinweis des Providers vor rechtlichen
Sanktionen für sinnvoll.
57% der Bevölkerung glauben an die Wirksamkeit von Warnhinweisen.
Weit mehr als Zweidrittel der Bevölkerung bewerten das jeweils bestehende legale Online-Angebot von Musik, E-Books und filmischen Inhalten als ausreichend.
70% der Bevölkerung sehen den Vorteil bei der Nutzung von legalen Angeboten darin,
Künstler und Urheber zu unterstützen. Bei den Nutzern illegaler Quellen reduziert sich dieser Anteil auf nur noch 55%

Die Gesamte Studie : http://www.gvu.de/media/pdf/842.pdf

Tags: Grundlegendes, Wirtschaft,

Kategorie: VUT Start, Musikwirtschaft,

Zum Thema